Schwimmteich selber bauen - Tipps und Informationen

Schwimmreich im Garten mit Sonnenschirm

Möchten Sie in Ihren Garten einen Schwimmteich bauen und wissen nicht so recht, wie Sie dieses Projekt angehen sollen, finden Sie hier einen Überblick über den Eigenbau eines solchen Badeteiches.

Sehen Sie diesen Ratgeber jedoch nicht als Anleitung zum Selberbauen, sondern als Planungshilfe.

Haben Sie alle Faktoren berücksichtigt – und verfügen Sie über die fachliche Kompetenz, dieses Projekt ohne qualifizierte Unterstützung zu stemmen? Entscheiden Sie nach der Lektüre des Beitrags!

 

Inhaltsverzeichnis:

Schwimmteichbau – was Sie benötigen

Genehmigung einholen: Ja oder nein?

Kindersicherung und Tierschutz

Badeteich anlegen

Naturpool – Schwimmteich: Gibt es einen Unterschied?

Badeaushub und Abdeckung

Video - Dokumentation eines Schwimmteichaufbaus

In einen Schwimmteich gehören Pflanzen

Video zur biologische Teichreinigung

Sonnenschutz einplanen

Empfehlungen für weitere Inspirationen

 
 

Schwimmteichbau – was Sie benötigen

  • Bagger / Schaufel
  • PVC-Rohre und –Rohverbindungen (keine Steck- sondern Kleberohre verwenden, da Stecksysteme dem Druck nicht immer standhalten können)
  • Mörtel, Zement
  • wasserdichter Fertigbeton
  • Teichfolie oder wasserundurchlässiges Putzmaterial
  • Teil des Aushubs für die Regenerationszone verwenden
  • die passenden Pflanzen

Des Weiteren sollten Sie sich im Vorfeld damit beschäftigen, ob Sie eine Genehmigung benötige - dazu im Folgenden mehr.

Planung eines Schimmteiches im Garten

 

 

Genehmigung einholen: Ja oder nein?

Um die Frage zu klären, ob Sie eine Genehmigung benötigen, müssen Sie zunächst wissen, wie tief Ihr Badeteich werden soll. Ein typischer Schwimmteich hat in etwa eine Breite von 2 m und eine Tiefe von 1,30 bis 1,40 m.

Bedenken Sie dabei, dass sich der Aufwand für Wartung und Pflege erhöht, je größer Ihr Schwimmteich ist. Wenn Ihnen zum Schwimmen 1,30 m ausreichen, dann sollten Sie diese Tiefe wählen.

Ob Ihr Schwimmteich genehmigungspflichtig ist, sagt Ihnen das zuständige Bauamt Ihres Bundeslandes. Generell jedoch können Sie folgende Regeln in Betracht ziehen:

  • Ein Wasservolumen bis zu 100 m3 ist in den meisten Bundesländern genehmigungsfrei.
  • Ab einer Tiefe von 1,50 m sind die meisten Bauten genehmigungspflichtig. Ein Schwimmteich mit 1,30 m oder 1,40 m zählt daher noch nicht darunter
  • Je nach Bundesland ist auch die Grenze zum Nachbarn zu bedenken. So gibt es allgemein die Regel, etwa 3 m Abstand zur Grundstücksgrenze zu wahren. Fraglich ist jedoch, ob dies auch für einen Schwimmteich gilt, denn eine Sichtbehinderung kann durch einen solchen Badeteich nicht entstehen. Sollte Ihr Teich jedoch einmal überlaufen und das Nachbargrundstück beschädigen, müssen Sie für die Schäden aufkommen. Aus diesem Grunde ist es ratsam, auch ohne Pflichtanweisung gut 3 m Abstand zur Nachbarsgrenze zu berücksichtigen.

 

 

Kindersicherung und Tierschutz

Neutral gesehen ist ein Schwimmteich ein Aushub mit Wasser. Mit einem Aushub schaffen Sie eine Gefahrenquelle, die Sie entsprechend kennzeichnen bzw. sichern müssen. Für diese Sicherung steht es Ihnen frei, ob Sie eine feste Plane, ein Sicherheitsnetz, eine Kunststoffabdeckung oder ähnliches verwenden.

Kinder müssen vor der Möglichkeit des Ertrinkens geschützt werden – und auch Tiere kommen allzu nah an einen ungesicherten Schwimmteich.

Auch ein Teich ist eine Baustelle, die zu sichern ist

 

 

 

Badeteich anlegen

Der Schwimmteichbau lässt Ihnen mehrere Möglichkeiten:

Sie können Schwimmzone und Regenerationszone ohne Technik betreiben. Dann sollten Sie jedoch mehr Regenerationszonen anlegen. Für diese Planung benötigen Sie sehr viel Wissen über die biologische Wasseraufbereitung.

Sie können Ihren Badeteich mit Technik betreiben. Damit haben Sie Möglichkeiten zur Reinigung des Wassers geschaffen. Filter und Skimmer helfen, das Wasser zu säubern und unterstützen somit die Funktion des Regenerationsbereiches.

Trennen Sie Schwimmzone und Regenerationsbereich durch Erdanhäufung oder Kuhlenbau, dann haben Sie einen Naturpool. 

 

 

Naturpool – Schwimmteich: Gibt es einen Unterschied?

Während es sich bei den beiden ersten Planungen um klassische Schwimmteiche handelt, wäre die dritte Planung also ein Naturpool. Da diese Begriffe häufig synonym verwendet werden, soll hier eine kleine Beschreibung erfolgen.

Ein Naturpool unterscheidet sich von einem Badeteich durch die Abgrenzung der zwei Zonen. Die Regenerationszone und die Schwimmzone sind deutlich getrennt, obwohl sich beide im gleichen Teich befinden.

 

Schwimmteich und Naturpool kombiniert im Garten mit Menschen

 

Das bedeutet, dass der Poolabschnitt praktisch immer sauber bleiben kann und keine Pflanzen oder ähnliches herumschwimmen. Durch die Trennung der Regenerationszone ist jedoch gerade bei diesem Teichbau ein hohes Maß von Erfahrung mit Filtern, Skimmern und biologischer Wasseraufbereitung vonnöten, sodass die Regeneration dem Pool auch zugutekommt.

Für einen Laien empfiehlt sich daher der Bau eines einfachen Schwimmteiches. Die Profis bieten hingegen auch den Bau von einem Naturpool an.  

 

 

Badeaushub und Abdeckung

Das Essenzielle an einem Schwimmteich ist das Volumen und die Abdichtung. Ohne Abdichtung wird das Volumen sehr schnell dahinfließen.

Aushub

Sie benötigen für den Aushub je nach Größe Ihrer Teichgrube einen Bagger: Lassen Sie sich darauf ein und besorgen Sie sich mindestens einen Minibagger. Achten Sie darauf, dass Ihr Bagger das zulässige Gesamtgewicht auf dem Weg zu Ihrem Einsatzort einhält.

Der Bagger wird Ihnen den Aushub für Ihre Teichgrube wesentlich erleichtern. Dennoch sollten Sie wissen, wie Sie zu graben haben. Für Beginner ist ratsam, einen schrägen Erdaushub durchzuführen. Je steiler Ihr Aushub wird, umso eher besteht die Gefahr es Nachrutschens der Erdmassen. Ihr Badeteich sollte daher von schrägen Wänden gesäumt sein.

Die Wände sollten Ihnen später jedoch nicht den Badespaß verderben. Wer will schon mitten im Teich auf Wände stoßen? Daher ist ein gesundes Maß völlig ausreichend.

Beim Erdaushub bedenken Sie auch, dass dieser gut 50 cm und mehr auf allen Seiten breiter sein sollte als Ihr Schwimmteich. Den Platz benötigen Sie für das Streichen und Verputzen – bei einem Betonbau mehr, bei einer Abdichtung mit Teichplane etwas weniger.

Wenn Sie nicht möchten, dass der Badeteich bei dem kleinsten Regenguss überläuft, berücksichtigen ebenso einen angemessenen Abstand zum Rand. Bei einem 1,40 m großen Schwimmteich sollten Sie einen Rand von ca. 30 bis 40 cm einplanen. Ihr Aushub wird also eine Höhe von etwa 1,80 m betragen.

Rohröffnungen berücksichtigen

Der Aushub ist die Basis für das Fundament Ihres Schwimmteiches. Legen Sie daher in diesem Schritt fest, wo sich Abfluss und Zulauf befinden sollen und bereiten Sie die Öffnungen dafür vor.

Regenerationszone nicht vergessen

Bedenken Sie, dass Sie keinen einfachen Swimmingpool, sondern einen Badeteich bauen möchten. Daher sollte bereits beim Aushub auf die Tiefe der Regenerationszone geachtet werden.

Soll die Tiefe der der Badezone gleichen oder möchten Sie eine flachere Regenerationszone? Sie können auch mehrere Tiefen für Ihre Wasserpflanzenzone anlegen, eine sogenannte gestufte Renegerationszone. Entscheiden Sie sich für eine Sumpf- und Wasserzone, benötigen Sie eine Tiefe von etwa 50 cm und einen anschließenden Bereich mit einer Tiefe von bis zu einem Meter. Der Rest kann der Tiefe der Badezone, sprich des Schwimmbereiches entsprechen.

Je nachdem, wie Sie sich entscheiden, müssen Sie auch die Tiefe(n) der Rohrverlegung einplanen.

Einen Teil des Aushubs, den Sie für den Badeteich entfernt haben, verwahren Sie für die Regenerationbereich.

 

 

Video - Dokumentation eines Schwimmteichaufbaus im Garten von Galileo

 

Fundament erstellen

Für das Fundament sollten Sie fertigen wasserdichten Beton verwenden. Den bekommen Sie im Baumarkt.

Stecken Sie den Bereich, der zur Bodenplatte des Badeteiches werden soll, ab. Jetzt ist die Zeit gekommen, die für das Fundament wichtigen Rohre einzubauen. Fixieren Sie diese mit Mörtel und lassen Sie ihn einen Tag trocknen. Wenn der Beton sich über den Boden ergießt, muss der Mörtel bereits getrocknet sein.

Wichtig: Sichern Sie alle Rohröffnungen ab! Es darf kein Mörtel oder Beton in die Öffnungen eindringen. Über kurz oder lang haben Sie ansonsten mit Algen zu kämpfen, die sich an den Resten des Baumaterials einnisten werden. Stopfen Sie ein Stück Stoff in jede Öffnung und schließen Sie sie mit Klebeband.

Achten Sie darauf, dass die Rohre ein wenig über die Bodenplatte herausstehen und nicht ebenerdig mit der Betonplatte abschließen.

 

Mit einer Richtlatte (auch Abziehlatte genannt) wird der Beton gerade gestrichen.

 

Abdichtung

Die Bodenplatte ist bereits ein Teil der Abdichtung, und auch die Wände müssen Sie mit wasserfestem Beton bestreichen und verputzen. Diese Verputzung wird jedoch nicht auf der bloßen Erde durchgeführt. Für stabile Wände benötigen Sie Steine, in diesem Fall Schalungssteine. Bei einer Schale ist immer ein Hohlraum dabei, und auch in den Schalungssteinen haben Sie solch einen „leeren Raum“. Durch diese passen zum Beispiel die Komponenten, die zum Fundament bzw. Teich führen sollen. Reicht eine Schalung nicht aus, müssen Sie mit einer Flex das Loch für den Rohrdurchmesser entsprechend bohren, ggf. können Sie auch Aufsätze für eine Rohrreduzierung nutzen. Das entscheidet sich bei der Auswahl der Steine.  

 

 

Für Wände und Ecken gibt es unterschiedliche Varianten. Sie müssen also keine Ecken zurechtschneiden.

Erst wenn Sie ganz sicher sind, dass alle Steine an ihrem Platz und alle Zuführungen zum Teich an Ort und Stelle sind, betonieren Sie die Steine und lassen Sie den Beton anschließend trocknen.

Nachdem der Beton getrocknet ist, haben Sie die Wahl zwischen Putz und Teichfolie.

Verputzen Sie Ihre Wände mit einem wasserdichten Putz oder speziell für solche Fälle entwickelte Schwimmbadfarbe – oder verlegen Sie Teichfolie. Entscheiden Sie sich für die zweite Variante, sollten Sie zuvor Ihre Wände und die Bodenplatte mit Folienkleber versehen und anschließend die Folie verlegen.

Eine einfachere Variante für die Teichfolie kommt ohne Verputzen aus. Nach dem Aushub wird das Fundament mit Füll- und Schutzmaterial versehen. Hier ist zum Beispiel starkes Vlies angebracht. Das Vlies sorgt dafür, dass die Teichfolie keine Risse durch spitze Steine oder ähnliches bekommt, wenn sie über das Fundament verlegt wird.

Für einen Badeteich sollten Sie viele Teichfolien einplanen, die Sie nach Verlegung miteinander verschweißen lassen. In einem Stück dürfte es schwierig werden, die Folie zu transportieren und auf dem Fundament zu verlegen.  

Fazit vom Aushub bis zum Abdichten

Je nachdem, welche Schritte Sie ohne kostenpflichtige Unterstützung tätigen können, minimieren sich die Kosten für den Schwimmteichbau. Dann entstehen Ihnen lediglich Materialkosten und ggf. Ausleihgebühren für den Bagger oder andere Werkzeuge und Maschinen. Zudem müssen Sie die Säuberungs- und Regenerationswerkzeuge berücksichtigen wie Filter, Pumpe und Skimmer.

 

 

In einen Schwimmteich gehören Pflanzen

Was Sie bisher haben, ist ein wasserdichtes Becken mit Filtersystem. Nun müssen Sie daraus einen Badeteich bauen. Ein Schwimmteich besteht aus der Schwimmzone und der Regenerationszone mit Wasserpflanzen.

Die Regenerationszone ist bei einem Badeteich – anders als bei einem Naturpool – nicht vollständig von der Schwimmzone getrennt.

Je nachdem, welche Tiefe Sie für Ihre Regenerationszone gewählt haben, können Sie nun den übrig gebliebenen Aushub für das Separieren des Wasserpflanzenbereiches verwenden. Sollte er zu locker erscheinen, mischen Sie den Aushub mit wasserfestem Mörtel oder Zement. Steht die Trennwand, werden die restlichen Wände und der Boden mit wasserdichtem Zement gemauert und mit Verdichtungsschlämme verstrichen bzw. mit Teichfolie abgedichtet. Sollten Sie den Ratschlag berücksichtigt und den Badeteich schräg ausgehoben haben, kommt Ihnen ein weiterer Vorteil zugute: Im Winter bietet eine schräge Wand für das Eis wesentlich weniger Angriffsfläche, sodass der Zement oder Beton nicht gleich bei dem geringsten Druck des Eises brüchig wird.

Die wichtigste Regel für einen funktionierenden Badeteich lautet: Badezone und Regenerationszone müssen durch Wasseraustausch verbunden sein.

Diesen Wasseraustausch realisieren die Rohrverbindungen (Ablauf, Zulauf) sowie die Pumpe und der Wasserbereich selbst. Denn eine Trennwand zwischen den beiden Zonen reicht niemals so hoch, dass die beiden Zonen sich nicht mehr berühren können. Über die Trennwand muss das Wasser von einem zum anderen Bereich fließen können.  

Biologische Wasseraufbereitung

Abhängig von der gestuften oder einfachen Regenerationszone haben Sie nun die Möglichkeit, Ihre Wasserpflanzen anzupflanzen. Bei einer gestuften Variante setzen Sie Sumpflanzen oder Teichrandpflanzen auf die flachen Stellen. In die tiefere Zone kommen Halmpflanzen. Der Boden wird hierfür mit Kies ausgelegt, der als Pflanzenhalt und Substrat dient – ähnlich wie in einem Aquarium.

Schwierige Balance

In einen Badeteich gehören Pflanzen. Damit sich Pflanzen wohlfühlen und gedeihen, benötigen Sie Nährstoffe. Zu viele Nährstoffe sorgen jedoch für ein unkontrolliertes Wachstum und erhöhen den Algenwuchs. Schlussendlich besteht die Gefahr, dass der Teich „umkippt“.

Achten Sie daher auf nährstoffarmes Substrat. Je mehr Nährstoffe in den Badeteich gelangen, umso mehr Leistung muss Ihre Pumpe zur Reinigung aufbringen. Aber: Fügen Sie genügend Nährstoffe hinzu, dass Ihre Pflanzen überlegen können.

Wenn Sie das Bewachsen Ihres Badeteiches beeinflussen möchten, setzen Sie die Pflanzen in Pflanzenkübel. Pflanzen in Behältnissen beschränken sich in der Regel auf ihren dargebotenen Platz. In einer gestuften Regenerationszone ist diese Möglichkeit durchaus gegeben.

Welche Pflanzen sind für einen Badeteich geeignet?

Haben Sie eine einfache, das heißt ungestufte, Regenerationszone gewählt, sollten Sie Ihre Zone mit Schwimmblattpflanzen bestücken. Geben Sie weichen Kies auf den Boden und pflanzen Sie Seerosen und ähnliche Schwimmblattpflanzen an.

Diese Wasserpflanzen benötigen sehr viele Nährstoffe. Sie sollten daher rechtzeitig mit Substrat und Düngung nachhelfen. Achten Sie bei Düngung und dergleichen jedoch darauf, dass keine den Badeteich schädigenden Substanzen verwendet werden, wie zum Beispiel Phosphat.

Wasserpflanzen können sowohl auf dem Wasser schwimmen, unter Wasser leben oder, im Boden verankert, ihre Schwimmblätter und Blüten an der Oberfläche treiben lassen. Zu den letztgenannten gehören die Seerosen. 

 

Seerose auf Teich

 

Eine Pflanze, die unter Wasser existiert und sich sowohl dank ihrer Fähigkeit zur Algenreduzierung sowie zur Sauerstoffzufuhr großer Beliebtheit erfreut, ist das Glänzende Laichkraut, auch Spiegelndes Laichkraut genannt (im folgenden unteren Bild).  Eine schwimmende Wasserpflanze ist dagegen zum Beispiel die Wasserhyazinthe (im Bild unter dem Laichkraut).

Laichkraut im See

 

Wasserhyazinthe im See

 

Für die gestufte Regenerationszone können Sie sowohl Ufer- bzw. Sumpfpflanzen als auch Halmpflanzen verwenden – wie zum Beispiel Röhricht (im unteren folgenden Bild) am Ufer oder, nahe des Uferbereiches, Fieberklee.

 

Rohrkolben im Teich

 

 

Video zur biologische Teichreinigung im Schwimmteich durch einen Filtergraben

 

Wo könnte der Fachmann gebraucht werden?

Einen Badeteich bauen ist nicht einfach. Vor allem drei Hauptschwierigkeiten können sich ergeben.

  • Technik: wie die Technik wasserdicht im Fundament und im Teich unterbringen. Zur Technik gehören Pumpe, Skimmer, Zulauf und Ablauf und alle notwendigen Rohrverbindungen.
  • Abdichten: welche Materialien sollten verwendet werden, Teichfolie, Putz, Beckenfarbe – was hält länger und ist winterresistent?
  • Wahl und Pflege der Pflanzen: welche Pflanzen sollten für welche Teichgröße bzw. welche Form der Regenerationszone verwendet werden und wie viel Nährstoffe sind nötig, damit die Pflanze überleben, sich aber nicht unkontrolliert vermehren?

 

 

Sonnenschutz einplanen

Sonnencreme im Schwimmteich nutzen? Wenn sie wasserfest ist, kann man sie nutzen. Aber besser man verzichtet auf eine übermäßige Verwendung. Nur wie kann man sich optimal vor UV-Strahlung beim Schwimmen schützen?

Für einen Badeteich, Swimmingpool oder ein Schwimmbecken ist Sonnenschutz besonders wichtig. Denn die Wasseroberfläche verstärkt die Intensität der Sonnenstrahlen. Dabei sind weniger die Sonnenstrahlen als vielmehr die UV-Strahlen darin das Gefährliche, denn auch sie werden durch Wasser verstärkt. Die Haut im Wasser ist weicher und auch die Schutzschicht der Haut wird dünner, sodass die Strahlung leichter in die Poren eindringen kann.

Sonnensegel als Sonnenschutz über Naturteich, Schwimmteich

 

Die Wärme nimmt dem Wasser außerdem den Sauerstoff. Ein sehr warmer Teich kann umkippen. Darüber hinaus verstärkt das UV-Licht das Pflanzenwachstum. Ganz besonders Algen freuen sich über viel Sonne.

Sie sehen, dass viele Gründe für einen Sonnenschutz sprechen.

Den ersten können Sie gleich bei der Regenerationszone anlegen: Schwimmblattpflanzen treiben auf dem Wasser und schützen den Bereich somit vor den Sonnenstrahlen. Dort wo sie sind, bleibt das Wasser wesentlich kühler.

Des Weiteren können nahestehende Bäume Ihren Badeteich kühl halten. Durch ihr Blätterdach gelangen weniger Strahlen bis in das Wasser.

Die Natur sorgt sich also bereits um einen Ausgleich. Sollten Ihrem Schwimmteich jedoch keine Baumkrone bzw. hohe Büsche oder Sträucher Schutz bieten, greifen Sie auf textilen Sonnenschutz zurück. So wie Sie ein Sonnensegel über einen Gartenteich spannen können, ist dies auch für einen Badeteich möglich.

 

 

Weiteres:

  • Mehr zum Thema "Technik in und am Teich" wie zu Kreiselpumpen, Filtertechniken, Schlammsaugern etc.  finden Sie hier: teichbauprofi.de

  • Hier haben Sie eine Übersicht von Schwimmteich-Fachbetrieben in Ihrer Region pool-for-nature.com

 

Bildquellen:
 
 


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